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Ergänzende Labortechniken (Add-ons)

Maximieren Sie den Erfolg Ihrer Fruchtbarkeitsbehandlung mit unseren ergänzenden Labortechniken. Reproclinic bietet verschiedene ergänzende Labortechniken wie assistiertes Schlüpfen, PGT-A, PICSI und Mikrofluidik-Chips. Diese Techniken ermöglichen eine hochgradig personalisierte Behandlung mit erhöhter Präzision und optimalen Ergebnissen und geben Ihnen die besten Chancen, Ihren Traum von der Mutterschaft zu erfüllen.

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Laserunterstütztes Schlüpfen

Worin besteht die Technik?

Das assistierte Schlüpfen ist eine Labortechnik, bei der mit einem Laser ein kleines Loch in die Zona pellucida des Embryos erzeugt wird, um dessen Einnistung in die Gebärmutter zu erleichtern.

Die Zona pellucida schützt den Embryo während seiner Entwicklung; damit sich ein Blastozyst jedoch in der Gebärmutter einnisten kann, muss er aus der Zona pellucida ausbrechen. Blastozysten schlüpfen auf natürliche Weise (ein Blastozyst im Expansionsstadium 5 ist ein schlüpfender Blastozyst; ein Blastozyst im Expansionsstadium 6 ist vollständig geschlüpft, da er sich außerhalb der Zona pellucida befindet). Diese Technik unterstützt den Embryo beim Schlüpfen und fördert dadurch seine Einnistung.

Wann wird assistiertes Schlüpfen empfohlen?

  • Embryonen mit dicker Zona pellucida
  • Wiederholte Einnistungsfehler
  • Präimplantationsdiagnostik (PGT-A)

ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion)

Die ICSI ist eine Methode der assistierten Reproduktion, bei der ein Spermium mit einer Mikropipette in das Zytoplasma einer Eizelle injiziert wird. Bei der ICSI-Technik wird das Spermium direkt in das Zytoplasma der Eizelle eingebracht, wodurch natürliche Barrieren überwunden werden, die das Verschmelzen von Eizelle und Spermium verhindern können.

Wann wird die ICSI-Technik empfohlen?

  • Langjährige Unfruchtbarkeit
  • Schlechte Spermienqualität
  • Befruchtungsversagen bei konventioneller IVF

PICSI oder physiologisches ICSI

Die PICSI-Technik (Physiologische Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) ist eine Variante der ICSI, die eine Auswahl der Spermien nach ihrem Reifegrad ermöglicht.

Die PICSI-Technik bietet einen höheren Grad der Spermienauswahl als die ICSI. Bei der ICSI wählt der Embryologe das zu injizierende Spermium anhand seiner Morphologie und Beweglichkeit aus. Die PICSI-Technik ermöglicht die Auswahl reifer Spermien. Reife Spermien haben die Spermatogenese abgeschlossen, einschließlich der Prozesse des Membranumbaus, der zytoplasmatischen Extrusion und der nukleären Reifung.

Worin besteht die Technik?

Die Reife eines Spermiums steht in direktem Zusammenhang mit seiner Fähigkeit, sich an Hyaluronsäure (HA) zu binden, da reife Spermien an ihrem Kopf einen spezifischen Rezeptor für dieses Molekül besitzen.

Die PICSI-Technik wird auf einer speziellen Platte durchgeführt, die synthetische Tropfen ähnlich der Hyaluronsäure enthält. Dies ermöglicht die Unterscheidung reifer Spermien (die sich an das HA-Medium binden) von unreifen Spermien (die nicht am HA-Medium haften).

Wann wird die PICSI-Technik empfohlen?

Patienten mit vorangegangenen erfolglosen Zyklen
Patienten mit niedrigen Befruchtungsraten und/oder schlechter Embryonenqualität
Patienten mit männlichem Infertilitätsfaktor

EndomTRIO (EMMA, ERA, ALICE)

Das EndomTRIO-Paket, bestehend aus den Tests EMMA, ERA und ALICE, bietet eine umfassende Beurteilung des endometrialen Milieus. Mithilfe dieser Tests können Ärzte einen individuell angepassten Behandlungsplan empfehlen, um die Chancen auf eine erfolgreiche und gesunde Schwangerschaft zu erhöhen.

Worin besteht die EMMA-Technik?

EMMA (Metagenomische Analyse des Endometrium-Mikrobioms) untersucht das Mikrobiom des Endometriums, analysiert das bakterielle Gleichgewicht und identifiziert nützliche Bakterien, die eine erfolgreiche Schwangerschaft unterstützen.

Worin besteht die ERA-Technik?

ERA (Analyse der endometrialen Rezeptivität) bestimmt den optimalen Zeitpunkt für die Embryo-Einnistung durch Beurteilung der endometrialen Rezeptivität. Auf Grundlage der Ergebnisse können wir den Embryotransfer für den Zeitpunkt mit der höchsten Schwangerschaftswahrscheinlichkeit planen.

Worin besteht die ALICE-Technik?

ALICE (Analyse der Infektiösen Chronischen Endometriose) erkennt chronische Entzündungen des Endometriums und pathogene Bakterien, die häufig mit chronischer Endometriose in Verbindung gebracht werden. Dieser Zustand kann zu Einnistungsversagen oder wiederholten Fehlgeburten beitragen.

Für wen ist die EndomTRIO-Methode geeignet?

Die EndomTRIO-Methode wird empfohlen für:

  • Paare, die wiederholte Einnistungsfehler erlebt haben
  • Patientinnen mit wiederholten Fehlgeburten in der Vorgeschichte
  • Personen, die eine umfassende Beurteilung der Endometriumgesundheit wünschen, um ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen
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Verwandte Behandlungen

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