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Der 14. März: Welt-Endometriose-Tag - was ist das und wie können wir damit umgehen?

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Von Reproclinic Redaktionsausschuss

Die Endometriose gilt immer noch als große Unbekannte im Bereich der Reproduktionsmedizin. Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, die in ihrer akuten Phase die Fruchtbarkeit der Patientinnen in besorgniserregender Weise einschränkt. Man schätzt, dass weltweit eine von zehn Frauen daran leidet. Allein in Spanien leiden täglich mehr als zwei Millionen Frauen daran.

Die Krankheit manifestiert sich, wenn sich die Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle befindet, und ihre Symptome sind durch starke Schmerzen während der Menstruation und Schmerzen im Beckenbereich gekennzeichnet, die in den schlimmsten Fällen sogar chronisch werden können. 

Die Ursachen sind nach wie vor unbekannt, und es gibt keine spezifische Behandlung; die einzige Lösung besteht in den schwersten Fällen in einer Operation, obwohl es keine Garantie dafür gibt, dass sie später nicht wieder auftritt. 

Eines der Hauptprobleme, mit denen wir bei unseren Beratungen häufig konfrontiert werden, ist die mangelnde Kenntnis der Symptome seitens der Frauen, die die durch die Endometriose verursachten Schmerzen oft mit den akuten Schmerzen der Menstruationsbeschwerden verwechseln.

In der Reproklinik betonen wir immer wieder, wie wichtig es ist, alle notwendigen Untersuchungen durchzuführen und sich in jeder untypischen Situation in die Hände von guten Spezialisten zu begeben. Im Zweifelsfall ist es ratsam, alle diagnostischen Tests durchzuführen, um die Krankheit so schnell wie möglich zu behandeln oder sie im besten Fall auszuschließen und die Ursache der Schmerzen zu erforschen.

 

Kann ich trotz meiner Endometriose Mutter werden? 

Eine der Hauptfolgen der Endometriose ist Unfruchtbarkeit, da sie in fortgeschrittenen Stadien die Eierstöcke befallen kann. Etwa 50 % der Frauen mit Endometriose sind nicht in der Lage, auf natürlichem Wege schwanger zu werden.

In diesem Sinne sind Fruchtbarkeitsbehandlungen, insbesondere Konservierungsbehandlungen, eine große Hilfe, um eine Schwangerschaft zu erreichen.

Dank der Vitrifikation von Eizellen, vorzugsweise vor dem 35. Lebensjahr, kann die Frau den besten Zeitpunkt wählen, um Mutter zu werden, ohne dass ihre Eizellen ihre Qualität verlieren, weshalb diese Option nach der Diagnose der Krankheit eine Garantie für die Zukunft darstellt.

In Fällen, in denen die Qualität der Eizellen nicht ideal ist oder die Eierstockreserve beeinträchtigt ist, ermöglicht die In-vitro-Fertilisation die Auswahl von Eizellen, die bessere Bedingungen für eine spätere Befruchtung im Labor bieten.

 

Der psychologische Faktor, der Schlüssel zum Umgang mit der Krankheit

Krankheiten wie die Endometriose können emotionale Narben hinterlassen. Ein Zustand, der regelmäßig mit den oben genannten Symptomen wiederkehrt und für den es zudem keine Heilung gibt, kann den Betroffenen das tägliche Leben sehr erschweren.

Neben einer korrekten medizinischen Diagnose ist in diesen Fällen eine psychologische Betreuung unerlässlich. Die Patienten müssen sich unterstützt und vor allem verstanden fühlen.

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